Was bringt die Zukunft?

Das ist eine große Frage, die in unterschiedlichsten Formen, Nuancen und mit unendlich vielen unterschiedlichen Inhalten seit Jahrhunderten an einen Astrologen gestellt wird.
Das sind wohl die meist gestellten Variationen:
– “Wann kommt mein Seelenpartner / wann bin ich nicht mehr so einsam?”
– “Wann hört das Unglück auf?”
– “Wann ist der günstigste Zeitpunkt für… X …. Y, …. Z….?”

Die Superfrage der Astrologie ist eindeutig: “Was bringt die Zukunft?” … (Naja, wenn man das wüsste… )
Die Frage deutet implizit darauf hin, dass man die Astrologie für ein Wahrsageinstrument hält und unsicher in Bezug auf die Zukunft ist.
Astrologie ist nie ein Wahrsageinstrument (auch wenn der Berater UND der Ratsuchende das vielleicht gerne hätten).
Doch, in der herkömmlichen Beratungssituation bleibt der Ratsuchende (innerlich) unsicher. Obwohl er eine angeblich übergeordnete und mindestens besserwissende Instanz fragt und diese in Person des Astrologen antwortet.
Es scheint so, als ob man einen Gott (die Astrologie) befragt und ein Orakelpriester antwortet. (Das war in alten Zeiten wirklich so.) Dies Verhältnis scheint bis heute allzuoft in der Beziehung Ratsuchender/ Astrologe noch immer durch.
Der Astrologe geht dann meist hin und greift auf z. B. die exzellenten Möglichkeiten der Stundenastrologie oder ähnliche Methoden mit Transiten zurück, stellt seine Berechnungen an und gibt sein Statement ab.
Gut so.
Das ist sein Job.

In der Praxis der Transformatorischne Astrologie ist das grundsätzlich anders.
Der Ratsuchende wird in die Lage versetzt, seine Frage und das, was an Gefühlen und Fakten hinter der Frage steht, besser zu verstehen. Er bekommt die Techniken an die Hand, um die Frage auf den Punkt genau zu stellen. Er erarbeitet selbst mit Hilfe des Astrogramms und des Begleiters die Antworten an Hand des Astrogramms.
Das ist eine wirklich klientenzentriete astrologische Beratung, die zielgerichtete Hilfestellung bietet und dem Klienten den Zugang zu seinen wirklichen Fragen und Antworten ermöglich.

Der Ratsuchende stellt die Frage, weil er sich objektiv oder subjektiv im sachlichen oder emotionalen Minus befindet.
Dieses Minus kann nicht durch den Astrologen ausgeglichen werden. Bei einer herkömmlichen astrologischen Beratung bleibt das innere, persönliche Minus, aus dem heraus der Fragende die Frage stellt und den Rat haben möchte, erhalten.

Der herkömmliche astrologische Berater geht nicht auf den Hintergrund und die Ursache der Frage ein. Das ist nicht sein Job. Es zählt für den Berater die Frage, auf die der Klient/ Ratsuchende seine Antwort will.
Für ihn gilt: Der Ratsuchende will einen Rat. Der Rat will und soll gegeben werden.
Punkt.


Im Gegensatz zu herkömmlichen Beratungssituation geht es in der Transformatorischen Astrologie (TA) zunächst einmal um den Hintergrund der Frage und um einen nachhaltigen Ausgleich des inneren Minus, aus dem die Frage kommt. Ist das Minus ausgeglichen, kann man (wenn es überhaupt noch nötig ist) die äußeren Verhältnisse erörtern und einen Rat im Sinne der herkömmlichen astrologischen Beratung erarbeiten. (Die Erfahrung ist: Ist der Hintergrund klar, hat sich oft eine weitere Fragestellung erübrigt.)
Das Thema der Transformatorischen Astrologie ist: vom Minus ins Plus, und wenn der Klient es möchte, kann man auch noch in die Transformation des Themas gehen.
Wunderbar!
Wunderbar?
Der Prozess ist ein emotional und geistig anspruchsvoller Weg, meistens.
Anspruchsvoll ist er für den Ratgebenden,
– weil der Ratgebende – nur – technische Hilfestellungen zum Auffinden der astrologischen Energien gibt.
– weil der Ratsuchende selbst die Fakten und Verhältnisse in Erfahrung bringt, was er nicht gewohnt ist.
– weil “früher” der Astrologe ihm die astrologischen Koordinaten genannt hat.

Die Struktur, die Tiefe, die Differenzierungen und der genaue Inhalt des Minus, in dem der Ratsuchende sich befindet, wird so weit wie möglich und nötig in das Bewusstsein gebracht. Dabei stellt sich heraus, ob der Ratsuchende eine Mücke zum Elefanten macht oder ob ein ernsthaftes Problem ihn zu einer Lösung der Frage drängt.
Der beratende Astrologe kann dazu nichts beisteuern. Ihm ist (zu Recht) die Antwort auf die Frage des Klienten wichtig, denn der “Vertrag” zwischen Ratsuchendem und Ratgeber besteht darin, die Frage zu beantworteten.

In der Transformatorischen Astrologie besteht das (unausgesprochene) Ziel, dass der Klient stärker, klüger, umsichtiger, lebensfroher, kreativer wird. Der Klient sollte auf jeden Fall soweit ins Positive kommen, dass er das Thema, die Frage aus sich heraus klären, angehen und zu einem klugen Ende/Ergebnis bringen kann.
Dem Ratsuchenden werden die Möglichkeiten an Hand seines Geburtshoroskops (oder Tageshoroskops) aufgezeigt. Der Ratsuchende wird in die Inhalte und Energien des Horoskops, die für seine Thematik wichtig sind, eingeführt. Das ist oft schnell getan, weil die Energien und Inhalte dem Ratsuchenden auf Grund seiner Vorabbeschäftigung mit dem Thema schon recht nahe und “obenauf” sind.
(Meiner Erfahrung nach ist es schwieriger einen AstrokollegenInnen in die energetische Erlebensweise des Astrogramms einzuführen als einen Laien, der sein Sonnenzeichen und den Aszendenten nur beim Namen kennt.)

Der Ratsuchende soll lernen, seine Energien zur Lösung seiner Frage/ des Themas adäquat einzusetzen. Die Zusammenhänge emotional und geistig nicht nur zu erkennen, sondern sie auch nachhaltig zu integrieren und aus sich heraus Entscheidungen zu treffen / handlungsfähig zu sein.

Da mag so mancher beratende Astrologe hochspringen und sagen: “Das ist auch mein Ziel. Bei mir passiert das auch!”
Das mag so erscheinen, doch ich möchte zu bedenken geben, dass der Ratsuchende in der Beratung etwas “zu hören bekommt” und sich mit Gehörtem beschäftigen und sich schließlich danach ausrichten kann/muss.

In der TA bekommt der Ratsuchende die Anleitung, sein Thema genau zu definieren und zu erfahren. Er bekommt die Anleitung zur ursächlichen Problemlösung (d. h. seines objektiven oder subjektiven Minuszustandes) an die Hand, und er erarbeitet mit Begleitung des Anleiters den Prozess in sich und mit sich.

Das ist ein Grundsatz in der TA: Der Ratsuchende bekommt nur in Notfällen inhaltliche Hinweise. Er bekommt die Techniken an die Hand, um selbst herauszufinden, um was es denn wirklich geht und was die für ihn individuell notwendigen Lösungswege sind.

Es ist möglich, sich auf viel Dinge vorzubereiten und so stark und klug zu werden, dass man die derzeit mögliche und damit beste Lösung findet.

Das hat gravierende Vorteile.
Der Ratsuchende erfährt selbst die Hintergründe und die Antworten in seinem Erleben, das versetzt ihn in die Lage die Situation besser einzuschätzen, zu werten und als Basis für kompetente Handlungen zu nehmen.
Er erinnert die “Antworten”, weil er sie erlebt und gefühlt hat.
Er hat bedeutend weniger Unsicherheit, da er spürt, diese Antworten sind wirklich seine Antworten.
Der Ratsuchende wird für sich kompetenter, er kann (und wird wahrscheinlich Lebensscheu verlieren), er ist wahrscheinlich selbstbewusster und fühlt sich vollständiger.
Kein einfacher, glatter Weg, doch einer, der sich in vielfacher Hinsicht lohnt, finde ich.

Glaubt das der verehrte Leser die Leserin nicht?
Dann “muss” der verehrte Leser / die Leserin es selbst erfahren:
Ich biete alle 4 bis 6 Wochen Onlineseminare zur Transformatorischen Astrologie an.
Sie sind bis auf Weiteres kostenlos zu besuchen.
Informieren Sie sich über die angebotenen Themen und die Termine
auf: https://teschler-event.de/

Für Beratungen setzen Sie sich gerne mit mir in Verbindung:
info@teschler.info