Pluto für Fortgeschrittene

Pluto für Fortgeschrittene

Vor Jahren haben Pluto und ich auf einer Bank am Rhein gesessen.
Das war schön, abenteuerlich, aufklärend, für mich ermutigend.
Ich hatte mir Notizen gemacht und sie in einer Geschichte, die ich veröffentlicht habe, verarbeitet.

Siehe hier: http://astrologieschule-krefeld.de/pluto-fuer-fortgeschrittene/

Die Resonanzen auf diese Geschichte waren überwältigend.

Von: „Astrologisch kann man Pluto alleine nicht beschreiben, man muss ihn immer im Zusammenhang sehen.“
bis:
„Endlich jemand, der Pluto mit seiner Tiefe in passende Worte fassen kann.“

Ich habe in den Notizen, die ich mir damals nach dem Gespräch mit Pluto gemacht hatte, nachgeschaut und bin zu dem Punkt gekommen, dass ich einige meinerseits erinnerte Aphorismen, die ich bisher nicht für veröffentlichungswürdig hielt, nun veröffentliche. (Für diejenigen, die es genau wissen wollen: Ein Aphorismus ist ein einzelner selbstständiger Gedanke, ein Urteil oder eine Lebensweisheit, der aus einem Satz oder einigen Sätzen besteht.)

Der Grund der Veröffentlichung:
Mein Gefühl, sonst nicht
s und niemand.
Mein Gefühl sagt mir:
Es soll weitergehen und zu einem besseren Verständnis des kaum Verstehbaren führen.
Derzeit gibt es Menschen, denen diese Hinweise nützlich sein können.“

Eigentlich bin ich leer. Ich erscheine nur als Figur, weil Menschen mich so besser begreifen können. Sie brauchen Bilder – merk Dir das. Sage die Wahrheit, so wie sie ist, selten. Das bringt „es“ nicht.“

Ich bin wie ein astrologisches schwarzes Loch. In mir verschwindet alles, was nicht mehr zu sein braucht. So wirke ich.“

Ich hoffe, dass Menschen mal soweit kommen, dass ich als Wachmacher nicht mehr nötigt bin und der Mensch sich dem Lebenden und dem was dahinter ist, zuwendet.“

„Und am Ende löse ich mich in mir selbst auf – Jedenfalls ist es so für die beschränkte Menschenwahrnehmung.“

Kurz danach und im Zusammenhang mit der „Schwarzes – Loch – Thematik“:
„Wer nicht mehr beschränkt sein will,
sollte mir folgen.“

Mönche, die sich eingraben oder einmauern lassen, haben Sehnsucht nach „leben“ und was „dahinter“ ist. Ob sie sich / „es“, mich überwinden, ist wirklich dem Zufall überlassen. Sie müssen wie alle Menschen das Überwinden überwinden.“

„“Selbstermächtigung“ wird mir gerne zugeschrieben. Das stimmt, das ist gut. Da lache ich mir doch den Ast ab. Wenn Selbstermächtigung das ist, dass man alles Tote überwindet und das Lebende das Alles und Nichts sein soll, dann bin ich einverstanden.
Ansonsten wird es wohl ein Psychospiel mit Spaß an Allmachtsgefühlen sein.“

Wer eingesperrt ist, findet mit mir seine Freiheit.“

„Das Erscheinungsbild, was ich hier hier auf der Parkbank abgebe, ist den Vorstellungen der Menschen geschuldet. Ich lache mich darüber dumm und dämlich. Es ist eine Spielerei / Kinderei meinerseits.
Ich erscheine als Buhmann, weil man mich so erwartet und dann erschrecke ich Menschen, weil sie es so erwarten. Sie haben mich dazu gemacht. Ich erscheine so, wie sie mich gemacht haben.
Das mache ich übrigens immer so.
Ich vermute, dass meine Kollegen Lichter, Sterne und Planetenprinzipien es ebenso halten.“
Er lächelte in einer diebischen Art und Weise, wie ich sie besten Willens nicht beschreiben kann.

Das sind Erinnerungen an die Begegnung.
Ich habe sie nach bestem Wissen, Gewissen und Erinnerung und nach meinen damaligen Notizen aufgeschrieben.
Für die Richtigkeit übernehme ich leidlich die Verantwortung, nicht jedoch für die Inhalte.